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Stina Schega war wieder Dreh- und Angelpunkt, konnte heute drei Tore gegen Kamen erzielen.

01.06. - (bb) Die C-Jugend des Hohenlimburger Schwimmvereins holte sich heute einen "Last-Minute"-Sieg gegen den SV Kamen. Bemerkenswert: Der HSV trat mit einer kompletten Mädchen-Mannschaft an, Kamen setzte nur Jungs ein. Dennoch behielten die Mädels um das Trainergespann Denise und Gundhardt Hippe in der Schlussphase die Nerven und erzielte 15 Sekunden vor der Schlusssirene den erlösenden Siegtreffer.

C-Jugend, Südwestfalenliga
Hohenlimburger SV - SV Kamen = 11:10 (4:1, 1:5, 3:3, 3:1)

Das erste Viertel begann vielversprechend, schnell lag man in Front und ging mit einer 4:1-Führung in die erste Viertelpause. Doch der zweite Spielabschnitt brachte das Trainerduo an den Rand des Wahnsinns. Kamen holte auf und ging mit 6:5 in Führung - Halbzeitpause!

"Das zweite Viertel haben wir total vergeigt, eigentlich hätten wir hier das Ding schon nach Hause fahren können", so Denise Hippe nach dem Spiel. Doch das Spiel wurde zu einem spannenden und offenen Match ... .

In einem ausgeglichenen dritten Viertel begann der HSV so langsam die Brechstange herauszuholen, vernachlässigte aber die Abwehrarbeit und die Mädels konnten sich phasenweise bei Ihrer Torfrau Laura Even bedanken, die ihre Vorderleute mit tollen Paraden weiter im Spiel hielt.

Schliesslich gelang es den "kleinen Löwen" durch Annalena Fritze den viel umjubelten Ausgleichstreffer zum 10:10 zu markieren. Jetzt spürten die Mädels, dass der Sieg noch drin war. Von Kamen kam ausser ein paar harmlosen Fernschüssen nicht mehr viel. Nach einer Auszeit setzten die HSV-Mädels endgültig zum finalen Angriff an, Vivienne Wruck war es mit ihrem zweiten Treffer heute abend vergönnt, knappe 15 Sekunden vor Spielende den Siegtreffer zu erzielen. Henkhausen jubelte!

Das Trainerteam war erlöst und zufrieden, Gundhardt Hippe sah sogar vom Unparteiischen die gelbe Karte. "Wir werden jetzt weiter am Spielaufbau arbeiten, damit wir nicht wieder wie im zweiten Viertel uns das Leben selbst schwer machen", so Denise Hippe.

HSV: Laura Even; Annika Schega (4 Tore), Sabrina Jersch, Gina Catzkowski, Annalena Fritze (1), Lena Schäfer (1), Vivienne Wruck (2), Kira Arnusch, Stina Schega (3).

Gina Catzkowski scheiterte zwar hier vor dem Tor, kämpfte aber unermüdlich fürs Team.

Laura Even konnte sich mit ein paar Paraden auszeichnen und raubte in der Schlussphase den Kamener Angreifern den Nerv.

Annalena Fritze spielte heute stark auf, war jederzeit anspielbereit und Torgefährlich, erzielte ein wichtiges Tor zum 10:10-Ausgleich. Nichtmal zwei Gegenspieler gleichzeitig konnten sie stoppen.

Annika Schega konnte das gelbe Spielgerät heute viermal im gegnerischen Kasten versenken.

Lena Schäfer schaltete nicht nur den stärksten Gegenspieler in der Abwehr aus, sondern zeigte im Angriff Einsatzwillen, nahm hier dem Kamener Keeper den Ball von der Hand.

Annalena Fritze hier bei ihrem Tor, technisch sauber abgeschlossen.